Aktuelle Entwicklungsprojekte profitieren von Leichtbaustrategie
Die Forschung und Entwicklung bei Volkswagen setzt bei der Automobilherstellung verstärkt auf neuartige Werkstoffe und Bauweisen. Insbesondere der Leichtbautechnik messen die Konzernexperten eine entscheidende Bedeutung für zukünftige Fahrzeugkonzepte bei.
 
Volkswagen wird dabei künftig noch differenzierter individuelle Kundenanforderungen erfüllen: Die Roadster-Studie „concept R“ zeigt die Richtung. Ebenso werden Nischenfahrzeuge und Derivate verstärkt von modernen Bauweisen mit Leichtbaumaterialien profitieren.
 
Im konzeptionellen Leichtbau setzt Volkswagen auf eine intelligente Kombination von Bauweisen, Werkstoffauswahl und Herstellungsverfahren. Im Konzern stehen unterschiedliche Technologien wie der Einsatz formgehärteter Bleche, das Fügen von nichtrostenden Stählen und Leichtmetallguss zur Verfügung, außerdem innovative Werkstoffe wie Hochleistungskunststoffe oder Aluminium- bzw. Magnesium-Legierungen.
 
Die Erfahrungen aus Karosserieleichtbau und Fügetechniken fließen auch in aktuelle Entwicklungsprojekte ein, um diese Technologien kostengünstig in Serienanwendungen umzusetzen. Beispiele hierfür finden sich im neuen Golf: Hier wird ein Getriebegehäuse aus Magnesium eingesetzt, das rund 25 Prozent weniger wiegt als die ebenfalls schon leichte Aluminium-Ausführung. Aber auch Stahl, der Klassiker im Fahrzeugbau, lässt sich in Leichtbaukonzepte integrieren. So wurden höchstfeste, warmumgeformte Stahlgüten bei der B-Säule des neuen Golf verwendet. Dazu wurden Verbindungstechniken wie das Laserschweißen konzeptbedingt weiterentwickelt.
 
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Letzte Aktualisierung
27.11.2007

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